Dienstag, 26. September 2017

„Die Wissenschaft der Astrologie – eine Krone ist sie des Menschengeschlechts…und ein Zeugnis Gottes“ - Die wechselvolle Beziehung zwischen Kirche und Astrologie










Wer sich nicht „an den Worten des Herrn festklammert“, sondern auf Kartenleser und Horoskope vertraut, droht „unterzugehen“. So mahnte  Papst Franziskus die Christen bei einem Angelusgebet im August.
Gehört es eigentlich wie das Amen im Gebet zum Amt des Oberhirten, Astrologie zu verurteilen? Um die Deutungshoheit in puncto Seele nicht aus der Hand zu geben? 

Schauen wir ein paar Jahrhunderte zurück, dann sehen wir, dass es unter den Päpsten nicht nur echte Astrologie-Fans gab, sondern sogar leibhaftige Berufsastrologen den Petristuhl bestiegen. So geschehen um das Jahr 1000, als Bischof Gerbert d’Aurillac zu Silvester II. gekürt wurde?
Silvester II. war ein Mathematiker, Abt von Bobbio, Erzbischof von Reims und Ravenna sowie schließlich Papst vom 2. April 999 bis zu seinem Tod im Jahr 1003. Ungewöhnlich an seiner Laufbahn ist seine Abstammung aus einfachen und ärmlichen Verhältnissen – Bischöfe und Päpste seiner Zeit wurden gewöhnlich nur Personen, die dem Hochadel entstammten.(Wikipedia)
Silvester ließ sogar einen Flügel des Lateranpalastes in ein Observatorium umbauen, wobei daran zu erinnern ist, dass Astrologie und Astronomie damals zusammen gehörten. Sein Ziel war, das Christentum weiterzuentwickeln, indem er die Aufnahme arabischer Wissenschaften förderte. Im 4. Jahrhundert hatten Astrologen ja durch diverse Konzilien Berufsverbot erhalten und waren ins muslimische Exil geflüchtet, wo das antike Wissen und eben auch die Astrologie von den Herrschern gefördert wurde. Al-Kindi etwa, Al-Biruni  oder Ali ben Ragel sind klingende Namen arabischer Wissenschaftler, die auch bedeutende Astrologen waren. Von Ali ben Ragel stammt zum Beispiel das „Große Buch über die Urteile der Sterne“. Solche und viele andere Werke wurden später, als Astrologen wieder zurückkehrten, in christlichen Klöstern ins Lateinische übersetzt und aufbewahrt -  bis die Zeit reif wurde für die große Blüte der Astrologie.
Diese erlebte die Welt zwischen 1450 und 1650. Es herrschte reges universitäres Leben, und an den meisten Universitäten, so auch in Wien, wurde Astrologie gelehrt. Einer der herausragenden Gelehrten war Philipp Melanchthon (1497-1560), von dem der Ausspruch stammt: „Wertvoll und wahrhaftig ist die Wissenschaft der Astrologie, eine Krone ist sie des Menschengeschlechts und ihre ganz ehrwürdige Weisheit ein Zeugnis Gottes.“ Melanchthon war Theologe,  ein Freund und Kollege Martin Luthers in Wittenberg. Doch während dieser nichts für Astrologie übrig hatte, unterrichtete der kleine, nur etwa 1.50 Meter große Melanchthon an die 2.500 Studenten, die dem charismatischen und witzigen Lehrer in den Vorlesungen nur so an den Lippen hingen, und das, obwohl er gelispelt haben soll.
Porträt Philipp Melanchthons nach einem Ölgemälde auf Holz von Lucas Cranach d. Ä.,datiert 1543 (Wikipedia)



In der Renaissance kommen auch wieder die Päpste ins Spiel. Papst Julius II., dem wir ja die Peterskirche verdanken, beauftragte den Künstler Raffael mit dem Ausmalen einiger Räume des Vatikans. Etwa in seiner großartigen Komposition der „Disputa“ in der Stanza della Signatura stellte Raffael die Vereinigung der Astrologie mit der Religion und der Philosophie dar. Auch Papst Leo X. schätzte die Astrologie, ebenso Papst Paul III., der, so schreibt Wilhelm Knappich in seiner „Geschichte der Astrologie“, „seinem Lehrer in Astrologie, dem flämischen Theologen Albert Pighius, ein fürstliches Honorar“ zahlte.
 
 
Die Astrologie ist also viel enger mit der Kirchengeschichte verknüpft, als den meisten Menschen bewusst ist. Und dafür gibt es auch noch andere Hinweise.

Waren Sie schon einmal in Prag? Oder Venedig, Rostock, Strassburg?… Dann haben Sie mit Sicherheit eins dieser technischen Wunderwerke gesehen, die an den Fassaden der Kathedralen prangen? Um das Jahr 1200 ermöglichten findige Techniker den Bau von Großuhren; allein in Deutschland soll es um die 1000 gegeben haben  - heute sind’s nur noch unter 100. An diesen Uhren kann man den laufenden Aszendenten ablesen, das medium coeli, den Stand von Sonne und Mond, und an einigen Uhren auch den Stand der anderen Planeten. Die deutsche Astrologin Christine Lindemann hat sich damit beschäftigt und fragt sich: „Wer um Himmels willen nennt diese Uhren ‚astronomische Uhren‘? Wenn Sie aber die Informationsblättchen durchlesen, dann heißen die immer „astronomische“ Uhren.“ Offensichtlich legt die Amtskirche keinen großen Wert darauf, sich auf ihre astrologische Tradition zu berufen. Doch die Uhren dokumentieren eindrücklich,  wie sich die Gläubigen eingebettet wussten in die großen kosmischen Zeitzyklen. Übrigens auch am Wiener Stephansdom sticht dem aufmerksamen Beobachter an der Hauptfassade der Tierkreis ins Auge.

Fassade des Wiener Stephansdoms

Warum aber verlor die Astrologie dann in den letzten Jahrhunderten so an Ansehen? Allgemein werden dafür die Naturwissenschaften verantwortlich gemacht. Doch für Christine Lindemann greift das zu kurz – all die großen Gelehrten wie Galilei, Kepler, Kopernikus, waren auch Astrologen und sahen darin keinen Konflikt. Viel eher war es die Industrialisierung, die die ländliche Bevölkerung in Lohnarbeiter verwandelte und an Arbeitszeiten gewöhnte, die nichts mehr mit den natürlichen Jahresrhythmen zu tun hatten.
Diese Entwicklung löste die Menschen aus ihrem mythischen sinnhaften Bezug und so verlor die Astrologie ihr Terrain.
Lindemann: „Deswegen neige ich dazu, zu sagen, dass mit der Aufklärung keineswegs das Zeitalter der Wahrheit angebrochen ist, sondern das Zeitalter der skrupellosen Verwertung. Das ist ein Unterschied, den man sich meiner Meinung nach klarmachen muss, um zu verstehen, warum die Naturwissenschaften und auch kirchlich geprägte Menschen Astrologie mit so einem Unverständnis und Hass betrachten.“ 
  

 

Donnerstag, 27. Juli 2017

„Ich bin dann mal weg!“ - Die Botschaft der totalen Sonnenfinsternis vom 21. August 2017



Am 21. August 2017 wird eine totale Sonnenfinsternis Nordamerika verdunkeln. Dauer: Zwei Minuten, 40 Sekunden. Ein 100 Kilometer breiter Kernschatten wird von der Westküste über 14 US-Staaten bis zur Ostküste streichen. Hotels sind schon seit Monaten ausgebucht, Millionen werden durch ihre Brillen oder die Kameralinse verfolgen, wie der Drache die Lebensspenderin Sonne verschluckt; so sah man in alten vorwissenschaftlichen Zeiten eine Finsternis.
Und es war ein Ereignis, das Ungemach ankündigte, daher brachte man den Göttern Opfer. Heutzutage macht man das Naturschauspiel zum Mega-Event – aber wird damit womöglich eine Botschaft übersehen, die der Kosmos für uns hat?

Indische Rishis (Weise), wie etwa Paramahansa Yogananda, warnen gar davor, bei einer Sonnenfinsternis ins Freie zu gehen. Durch die Verdunkelung der Sonne ist das Energiefeld dramatisch verändert und wirkt sich auf unser Bewusstsein verstörend aus, wir bleiben besser zuhause, beten und meditieren – auch Pflanzen und Blumen schließen sich,  die Temperatur sinkt, die Vögel verstummen. Als stünde der Kosmos einen Moment lang still.

In der Astrologie führten Finsternisse lange ein Schattendasein, was sich erst wieder änderte seit jener von 1997, die dem Tod von Lady Di vorausging. Was nun die aktuelle Sonnen-Eklipse so spannend macht, ist nicht nur, dass sie über den USA total sein wird, sondern auch, dass sie auf 28° Löwe stattfindet und damit im Horoskop des derzeitigen Präsidenten Donald Trump eine Konjunktion mit dessen Aszendenten und dem Planeten Mars bildet. Das hört sich spektakulär an. Auch im Staats-Horoskop der USA fällt die Eklipse (griech. Verschwinden) in Opposition zum Mond, der ja das Volk repräsentiert. Und bei uns in Österreich fällt im Landeshoroskop der II. Republik die Eklipse ebenfalls genau auf den Aszendenten und in gradgenaue Opposition zum Mond. Welche Weichenstellungen werden da wohl getroffen?

Dinge ereignen sich nicht immer exakt am Tag der Finsternis. Wenn etwa der laufende Mars am 3. September den Grad der Sonnenfinsternis, also 28° Löwe, erreicht und stimuliert, dann ist um dieses Datum herum mit aggressiven „Mars-Ereignissen“ zu rechnen. Und weitere drei Jahre (so viele Jahre wie die Eklipse in Minuten dauert) kann es immer dann zu Ereignissen kommen, wenn der Finsternis-Grad von Planetenübergängen stimuliert wird. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass auch noch die sensitiven Punkte der vorigen Eklipsen (die letzte war im Februar) wirksam sein können… da kommt vieles zusammen bei einer Prognose, vor allem, wenn der Astrologe noch prüft, zu welcher Saros-Serie die Eklipse gehört. Saros-Serien sind eine Art Eklipsen-Familien, die über 1000 Jahre andauern, alle 18 Jahre kommt sozusagen ein neues Eklipsen-Kind zur Welt, das die Grundmerkmale dieser Familie hat. Und der Astrologe muss bei jeder Eklipse feststellen, zu welcher Familie die aktuelle Eklipse gehört. Aber das ist eine eigene Geschichte …

So hatte die amerikanische Astrologin Celeste Teal Anfang 2001 begonnen, 200 Jahre amerikanische Geschichte zu durchforsten; ihr Ziel war herauszufinden, in welchem Ausmaß Finsternisse globale Ereignisse ankündigen. Was sie bald fand, war ein erschreckend deutlicher Zusammenhang zu Börsen-Crashes und Rezessionen. Für das aktuelle Jahr 2001 zeichnete sich erneut eine sehr kritische Periode für die USA ab; sie markierte diese Tage rot:  8. – 13. September. Was geschah, wissen wir alle: 9/11. Teal war schockiert von ihrer eigenen richtigen Berechnung. Obwohl sie eine Reihe von Großereignissen der Geschichte bereits untersucht hatte, war nichts je in dieser Größenordnung geschehen. 

Warum war gerade diese Sonnenfinsternis so mächtig? Einer ihrer Hauptmerkmale war: Sie ereignete sich auf 0° Krebs, einem der vier kardinalen Eckpunkte (die anderen sind 0° Widder, Waage und Steinbock) „Ich begann zu verstehen“, schreibt sie, dass eine Eklipse wie ein kosmischer Regulator ist, der die Balance auf der Erde aufrechterhält, obwohl sie zunächst eine Krise erzeugt, um die Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken“. Übrigens wird sich im Jahr 2020 wiederum eine Sonnenfinsternis auf 0° Krebs ereignen!

Sonnen- und Mondfinsternisse müssen aber nicht immer Schlimmes einleiten. Meinen Lebenspartner hatte ich nach einer Mondfinsternis kennengelernt. Diese ereignete sich auf meinem Geburts-Jupiter im 8. Haus der festen Bindungen, und Liebesgöttin Venus stand gerade auf dem gleichen Grad der Mondfinsternis. Wir können uns, so die britische Astrologin Bernadette Brady, „Eklipsen wie ein Erdbeben vorstellen. Erdbeben sind die Bewegungen von Mutter Erde, mit denen sie sich in die richtige Lage bringt. Wenn sie lange Zeit ohne Bewegung war, muss sie sich kräftig strecken und dehnen, was möglicherweise verheerende Folgen für alle Beteiligten hat.“ Aber manchmal auch wunderbare.

Die wahrscheinlich berühmteste Finsternis der Antike beendete den bereits fünf Jahre dauernden Krieg zwischen den Armeen der Meder und Lyder. Was am Tag der Finsternis, dem 28. Mai 585 v. Chr., geschah, überliefert der griechische Geschichtsschreiber Herodot so: „Wie die Lyder und die Meder sahen, dass es bei Tage Nacht wurde, stellten sie den Kampf ein und hatten nichts Eiligeres zu tun, als miteinander Frieden zu schließen.“
Bleibt uns zu hoffen,  dass diejenigen, die gegenwärtig über Krieg und Frieden entscheiden, sich daran ein Beispiel nehmen. 

Der Artikel erscheint in der August-Ausgabe des Online-Magazins: mystikum.at

Donnerstag, 6. Juli 2017

Anne Givaudan: "Wir alle sind vollständig für das, was auf der Erde passiert, verantwortlich..."

 sagt die Heilerin, Astralreisende und Lehrerin Anne Givaudan, bekannt geworden durch ihr Buch "Essener Erinnerungen, Die Spirituellen Lehren Jesu" 


Zitat:

Die Mitglieder der Weltregierung erzeugen in uns einen Impuls, der Gedankenformen in Gang setzt, die wiederum zu ihrem Machtaufstieg beitragen werden.  Ihre Mittel, um das zu erreichen sind vielfältig. So programmieren sie Musik mit binärem Rhythmus, die unser Radio überschwemmt, die Struktur unserer feinstofflichen Körper auflöst und sie so zerbrechlicher und dünnhäutiger gegenüber der wachsenden Aggressivität macht. Sie haben die Drogenkartelle in der Hand, die die jungen Menschen schwächen und beliebig manipulierbar machen. 

Sie haben das
 Informationsmonopol über die Finanzen in der Hand, mit denen sie es aufrechterhalten. So verbreiten sie über die Wellen alles, was in uns ein Gefühl der Ohnmacht weckt. Unsere Sensationsgier fördert unsere Lust auf Mittelmäßigkeit und die Verzweiflung. Sie sind überall, und trotzdem ist ihre Zerbrechlichkeit vergleichbar mit der Stärke, die sie manifestieren. Sie haben eine einzige Macht, und das ist diejenige, die wir ihnen jeden Tag zum Geschenk anbieten.


Zum Beherrschen der Welt bauen sie auf unsere Schwäche und unsere Ängste, unsere Inkohärenz und unsere Gleichgültigkeit sowie auf unseren Schlummerzustand. Wie überrascht wären wir, wenn wir wüßten, wer sich hinter all den Masken, vor denen wir solche Angst haben, versteckt. Aufgeblasene Typen, die sofort in sich zusammensinken würden, wenn wir das wirklich wollen. Sie haben Geld und Macht. Sie entscheiden über einen Konflikt oder eine Epidemie oder eine technische Neuerung. Sie können das Klima manipulieren. Aber wer ihnen diese Macht gibt, das sind wir allein...

...Doch diese Manipulatoren haben eines vergessen, nichts kann der Liebe widerstehen. Ein Herz, das zur Liebe fähig ist, ist mächtiger, als die ausgefeilteste Technik...

Während wir auf Wolken schweben und von dem neuesten elektronischen Gerät träumen, gibt es Wesen, die nicht still sitzen, sondern eifrig an dem arbeiten, was für sie von entscheidender Bedeutung ist, die Liebe zur Macht. Sie wissen, wie sie die Egregore aktivieren können und empfinden große Befriedigung, wenn es ihnen gelingt, sich unserer Angst vor dem Unbekannten zu bedienen, indem sie uns glauben machen, dass nur die Materie existiert. (Was ist ein Egregor? Das ist in erster Linie ein Motor, eine Masse von Energie, die von allen gleichartigen Gedanken genährt wird, die auf der Erdoberfläche herumschwirren.")

Sie selbst wissen genau über die Existenz der feinstofflichen Welten und die Macht der Zahl Zwei, die Zahl der Zwietracht und der Trennung Bescheid. Wenn ein Teil der Bevölkerung versucht, alles zu leugnen, was die Öffnung zu anderen Horizonten und eine umfassendere Freiheit des Bewusstseins ermöglichen würde, können wir darin den Stempel der Weltregierung erkennen. 

Teile und herrsche ist ihr Motto. Und wir akzeptieren ganz naiv wie immer, bei einem Spiel mitzumachen, dessen Regeln sie bestimmen." 
Zitat Ende.

Freitag, 5. Mai 2017

John F. Kennedys Todes-Ort Dallas auf der Astrolandkarte


Warum wurde John F. Kennedy umgebracht?

Am 26.10.2017 sollen die letzten 3.603 noch gesperrten Akten zum Mord an John F. Kennedy freigegeben werden, der sich heuer zum 53. Mal jährt.
Hier die Rede, die aller Wahrscheinlichkeit nach John F. Kennedy 1963 das Leben kostete 

(sehr aktuell - sollte meiner Meinung nach jeder kennen!)



Es gibt Weltereignisse von solcher Tragweite, an die man sich oft ein Leben lang erinnert, man weiß noch genau, was man gerade gemacht hat, als man von dem schicksalhaften Ereignis erfuhr. Zum Beispiel 9/11 war so ein Tag. Ich schaltete normalerweise niemals am Nachmittag das Fernsehgerät ein, aber an diesem Tag hatte ich eine Zimmerantenne gekauft, weil ich damals im 1. Bezirk wohnte und irgendwie schlechten Empfang hatte. Und als ich da aufdrehe, denke ich zuerst, es handelt sich um einen Horrorfilm... War aber nicht so - bekanntlich!

Genau so ein Tag war auch die Ermordung von John F. Kennedy in Dallas. Die Menschen in aller Welt saßen damals geschockt vor ihren Fernsehapparaten und konnten es nicht fassen.

Dallas liegt wenig westlich von Kennedys Pluto/MC-Linie. Pluto, der Gott der Unterwelt, hat die Bedeutung von Tod und Transformation, aber
... auch Macht. An der Himmelsmitte (MC)geht Pluto aus der Unterwelt in die Sichtbarkeit - für einen Präsidenten ist diese Linie würdig und angemessen, da er ein machtvolles Image hat. Diese Linie ist nicht genau auf Dallas, aber noch in relevanter Nähe, da diese Linien sehr weit wirksam sind.




Die grüne Venus-Linie von J.F. Kennedy geht genau durch Dallas.


Wichtiger noch ist aber hier, dass Kennedys Venuslinie exakt durch Dallas läuft. Was hat denn nun Venus mit Tod zu tun? Eigentlich nichts, möchte man meinen - doch in Kennedys Horoskop ist das anders. Sein Todeshaus (Haus 8) steht im Zeichen Stier, Stier wird aber von Venus regiert. Und hier liegt des Rätsels Lösung. Denn normalerweise steht ja Venus für nettere Dinge als Tod, nämlich für Liebe und Freundschaft, Glück, Harmonie und auch Geld. Bei der Astrolandkarte muss man allerdings immer berücksichtigen, über welche Häuser sprich Lebensbereiche die Planeten herrschen, und da kann dann manchmal eine Linie verlaufen, die auf den ersten Blick verwundert.

Sucht jemand zum Beispiel nach einem Ort, wo er leichter einen neuen Partner oder eine Partnerin kennenlernen kann, dann würde man spontan nach der Venus-Linie suchen. Muss aber keineswegs die Venus sein, wenn das Beziehungshaus (Haus 7) etwa im Steinbock steht (was bei allen Krebs-Aszendenten so ist), dann wäre es durchaus sinnvoll, nach der Saturn-Linie zu fahnden, obwohl man mit Saturn normalerweise eher lieber auf Distanz bliebe...

Zurück zu Kennedy, die Grundbedeutung der Venus schimmert bei seiner Dallas-Linie aber dennoch mit durch, denn: Kennedy hielt vor einer Menge von 2500 Leuten eine Rede. Und als die Limousine unter Jubel auf die Dealey Plaza glitt, da sagte die Gouverneursgattin Nellie Connally diese Venus-Worte zu ihm - und sie sollten die letzten Worte sein, die Kennedy in seinem Leben gehört hat: „Sie können wahrlich nicht sagen, dass Dallas Sie nicht liebt“.